Gaukönigshofen stellt sich vor

Geschichtliche Entwicklung Gaukönigshofens

Die Geschichte der Gemeinde Gaukönigshofen reicht bis in graue Vorzeit zurück, denn die fruchtbaren Böden des Gaues lockten zu allen Zeiten die Siedler an.

Bereits zur Zeit der Bandkeramiker (ca. 2000 v. Chr.) lassen sich erste Siedlungen nachweisen. Siedlungszeugnisse stammen auch aus der Bronzezeit (1800 - 1000 v. Chr.) und aus der frühen Eisenzeit, auch Hallstattzeit. Damit ist Gaukönigshofen nachweislich eine der ältesten Gemeinden im Landkreis. 

Auch die Kelten, ein Volk mit sehr hoher Kultur, nutzten schon 400 Jahre vor Christus die Vorteile des fruchtbaren Bodens. Verschiedene Flurnamen, wie "Im kalten Bauern", "Im kalten Feld" oder der "Kaltenhof" erinnern noch an die Keltenzeit. Auch die "Burg", zwischen Acholshausen und Gaukönigshofen über dem Thierbach gelegen ist ein Zeugnis aus längst vergangener Zeit. War sie ursprünglich als Fliehburg erbaut, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer mittelalterlichen Burg ausgebaut. Leider wurde sie im Bauernkrieg vollständig zerstört. 

Zur Zeit der Völkerwanderung war der Gau Durchzugs- und vorübergehendes Siedlungsgebiet für germanische Völker wie der Markomannen, der Alemannen und der Thüringer. Auch von ihnen sind Siedlungsfunde nachgewiesen.

Etwa 700 - 800 n Chr. dehnte sich der germanische Stamm der Franken bis an den Main aus. Königshöfe Karls des Großen entstanden in größerer Zahl, so auch in Gaukönigshofen. Aus dieser Zeit - 741 - stammt auch die erste urkundliche Erwähnung.

Über die Pfarreien übte seit 1326 das Kloster Oberzell das Patronatsrecht aus.

Während ab 1481 das Hochstift Würzburg in Gaukönigshofen die Dorfherrschaft besaß, hat überwiegend das Kloster Stift Haug in Würzburg die Dorfherrschaft in Acholshausen und Rittershausen besessen. Geschlechter, die hier begütert waren, sind u. a. die Gebsattel, die Stromberg, die Rosenbach, die Hund von Wenkheim und die Zobel von Giebelstadt.

Erst in jüngster Zeit wurden im Gemeindebereich von Gaukönigshofen bei Ausgrabungen sensationelle Funde gemacht. Die Wissenschaftler sind sicher, dass nahe dem heutigen Gaukönigshofen schon zu Christi Geburt Menschen gelebt haben. Es wurde herausgefunden, dass Kelten und Germanen bereits vor ca. 2000 Jahren offensichtlich friedlich nebeneinander gelebt haben.

Aufzeichnungen des Oberlehrers Hugo Wilz zur Geschichte Acholshausens


Ortsteile

Gaukönigshofen

Die Gemeinde Gaukönigshofen wurde erstmalig im Jahre 741 erwähnt und stellt nachweislich eine der älteren Gemeinden im Landkreis dar. Die sehr frühe Besiedlung reicht zurück bis vor 2000 v. Chr. (Zeit der Bandkeramiker). Zur Zeit der Völkerwanderung war der Gau Durchzugs- und vorübergehendes Siedlungsgebiet für germanische Völker.

Die Schenkung der damaligen Dorfkirche zum Ausstattungsgut der neu gegründeten Diözese Würzburg war Anlass der ersten urkundlichen Erwähnung unseres Ortes im Jahre 741. Der damals nachweisbare Königshof gab der Siedlung auch den Namen.

Heute leben in Gaukönigshofen ca. 1133 Einwohner. 


Acholshausen

Acholshausen hat ca. 441 Einwohner und eine Fläche von 560 ha.

In Acholshausen gibt es eine Baugruppe des ehemaligen Stift Haug´schen Amtshauses aus dem frühen 18.Jh. mit vorgelagertem Stiftungsgebäude der Dr. Werner´schen Spitalstiftung.

Man kann eine Freitreppe mit flankierende Heiligenfiguren zur St. Bartholomäuskirche besichtigen, die 1944 abgebrannt und in modernem Stil wieder aufgebaut wurde.

Homepage Acholshausen


Eichelsee

Eichelsee hat ca. 331 Einwohner und eine Fläche von 403 ha.

Es gibt in Eichelsee eine Kath. Kuratiekirche (St. Laurentius) mit mächtigem Chorturm, Bildstöcke mit Dreifaltigkeitsrelief aus dem Jahre 1748, sowie zwei weitere schöne Bildstöcke am Eingang zur Siedlung und am Sommerrain. Desweiteren steht ein Kreuzschlepper aus dem Jahre 1773 an der Straße nach Ochsenfurt.

Homepage Eichelsee


Rittershausen

Rittershausen hat ca. 295 Einwohner und eine Fläche von 592 ha. 

Die Kath. Pfarrkirche St. Matthäus mit schöner Hauptfassade und Freitreppe wird flankiert von lebensgroßen Sandsteinfiguren des heiligen Nepomuk und des heiligen Kilians.

Der Friedhof ist eine ummauerte Anlage mit Resten der ehemaligen Ortsbefestigung. Der Bildstock aus dem Jahre 1590 wurde von Hans Rappold erstellt. Ein Kreuzschlepper steht an der Straße nach Bolzhausen.


Wolkshausen

Wolkshausen hat ca. 336 Einwohner. Die Fläche des Ortes beträgt 785 ha.

In Wolkshausen steht ebenfalls eine katholische Pfarrkirche (Sankt Markus) mit einer Fassade in römischem Barock, Terrasse mit Balustraden und Freitreppe, Ölbergkapelle. 

An der Ortsdurchfahrtsstraße gibt es noch die katholische Kapelle Sankt Sebastian. In diesem Ort stehen eine Vielzahl an Bildstöcken, Pietas, Kreuzschleppern und Wegkreuzen.



Luftaufnahmen

Aktuelle Luftaufnahmen von Gaukönigshofen und den Ortsteilen.
Die Gemeinde hat von Gaukönigshofen sowie den Ortsteilen einzelne Luftaufnahmen erstellen lassen.

 Acholshausen
 Eichelsee
 Gaukönigshofen
 Rittershausen
Wolkshausen

Nachdem die Qualität dieser Aufnahmen sehr gut ist, möchte die Gemeinde den Bürgern die Möglichkeit anbieten, einen Abzug dieser Aufnahmen käuflich zu erwerben. Die Originalaufnahmen in entsprechend guter Auflösung hängen im Großen Sitzungssaal des Rathauses aus und können während der Öffnungszeiten gerne begutachtet werden.

Die Kosten für einen Abzug sind je nach Größe folgendermaßen gestaffelt:

ca. 30 x 45 6,00 €
ca. 40 x 60 16,00 €
ca. 50 x 70 20,00 €


Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Leuchs in der Gemeindeverwaltung, Tel. 09337-9719-55 oder senden Sie eine Mail an v.leuchs@gaukoenigshofen.bayern.de.


Partnerschaften


Partnerschaft mit Val d'Odon


Seit 1999 besteht zwichen mehreren Ortschaften im Gebiet Calvados in der Normandie Frankreichs und Gaukönigshofen eine Ortspartnerschaft.  Val d'Odon ist ein Zusammenschluss unabhängiger Gemeinden. Mehr Informationen über die Partnerschaft ist auf der Webseite des Partnerschaftsvereins zu finden:

http://www.pv-gaukoenigshofen.de


Partnerschaft mit Königshofen an der Tauber (Lauda-Königshofen) und Bad Königshofen (Rhön)


Auf Grund des gemeinsamen Ursprungs der Orte Gaukönigshofen, Lauda-Königshofen und Bad Königshofen - in einer Urkunde von 741 wurden neben anderen Orten diese drei Königshöfe gemeinsam erwähnt - gibt es seit 1981 freundschaftliche Beziehungen nicht nur der politischen Verantwortlichen, sondern auch vieler Bürger der Orte. Ein reger Austausch erfolgt in häufigen Besuchen zu vielerlei Anlässen.


Königshofen an der Tauber


Wissenswertes:

Nachklassizistische kath. Pfarrkirche St. Mauritius (1836) mit barocker Ausstattung und romanischem Turm (um 1200)  - Fachwerkhäuser wie der "Goten" (1544) und das "Hohe Haus" - Alter Wartturm auf dem Turmberg.

Eine besondere Veranstaltung ist die jährliche Königshöfer Messe jeweils am dritten Sonntag im September.

Weitere Informationen über Königshofen an der Tauber hier:
http://www.lauda-koenigshofen.de


Bad Königshofen in der Rhön


Einer Sage nach verdankt das Grabfeld einem Ring seine Entstehung. Es heißt, eine Königin sei dort mit ihrem Gefolge zur Jagd gewesen und habe dabei ihren Ring verloren. Da sie sehr an dem Schmuckstück hing, ließ sie die ganze Gegend umgraben. An der Stelle, an der der Ring schließlich gefunden wurde, ließ sie aus Dankbarkeit einen Königshof errichten.Das Glockenspiel am Erker des Rathauses erinnert an diese Sage.Sicher ist, daß Königshofen alten Ursprungs ist. Schon 741 n. Chr. wurde der Ort erstmals urkundlich erwähnt

 Rathaus Bad Königshofen

Weitere Informationen über Bad Königshofen hier:  http://www.bad-koenigshofen.de