Rathaus Gaukoenigshofen
Willkommen

Grußwort des Bürgermeisters

Liebe Mitbürgerinnen und Mitbürger,

ich wünsche Ihnen allen ein frohes und gesundes Jahr 2021. Ich hoffe, Sie konnten es alle gut beginnen. Das Thema Covid 19 ist medial so präsent, dass ich hier nicht noch weiter darauf eingehen möchte.

Lassen Sie mich kurz zurückblicken auf das vergangene Jahr. Nach einem, für Gaukönigshöfer Verhältnisse sehr intensiven Wahlkampf, fand am 15. März die Kommunalwahl statt. Das Amt des Bürgermeisters wurde neu besetzt und im Gemeinderat gibt seit dem ersten Mai neun neue Mitglieder.

Mit Winfried Betz (Verwaltungsleiter), Bernhard Rhein (Bürgermeister) und Karl-Jürgen Michel (Kämmerer), haben sich drei Persönlichkeiten im Lauf des Jahres, in den Ruhestand verabschiedet, die das Gemeindeleben und die Gemeindepolitik über die letzten Jahrzehnte geprägt haben. Ich möchte mich an dieser Stelle bei allen Dreien noch einmal ganz herzlich für Ihren Einsatz für unsere Gemeinde bedanken und wünsche Ihnen für die Zukunft und den neuen Lebensabschnitt alles Gute! Besonders froh bin ich über den gelungenen Übergang und die Tatsache, dass uns alle bei Rückfragen auch weiterhin zur Verfügung stehen und so eine kontinuierliche Weiterarbeit ohne Reibungsverluste ermöglichen.

Bedanken möchte ich mich auch ganz herzlich bei Allen, die sich in irgendeiner Form ehrenamtlich engagieren. Sie alle sind der Klebstoff, der unsere Gesellschaft zusammenhält und das Leben hier noch lebens- und liebenswerter macht.

Das neue Gemeinderatsgremium ist hochmotiviert gestartet und wir haben uns gemeinsam bemüht, die Aufgaben anzugehen und natürlich auch die Wahlkampfversprechen einzulösen.

Als großes Hochbauprojekt wurde 2020 mit dem Bau des Kinderhortes begonnen. Der Rohbau ist mittlerweile abgeschlossen und es kann mit dem Innenausbau begonnen werden. Wie Sie der Berichterstattung über die Gemeinderatssitzungen entnehmen konnten, hat uns das Thema „Feuerwehrfahrzeuge“ sehr intensiv beschäftigt. Mittlerweile haben wir die Beschlüsse zur Anschaffung von drei Fahrzeugen gefasst.

Für 2021 stehen ebenfalls wieder einige Aufgaben an, die wir angehen wollen. Sobald die Witterung es zulässt, wird mit der Kanalsanierung in Acholshausen begonnen. Die Baueinweisung hat bereits stattgefunden. Der Bau eines Regenrückhaltebeckens an der Wester, zur Verbesserung des Starkregenschutzes soll ebenfalls im Lauf des Jahres erfolgen. Im Anschluss an die Fertigstellung des Kinderhortes wollen wir mit der, seit langem fälligen Sanierung unserer Grundschule beginnen. Um den wachsenden Bedarf an Bauplätzen zufriedenstellen zu können, arbeiten wir auch stetig an der Ausweisung von Baugebieten, bzw. einzelnen Bauplätzen in allen Ortsteilen. Am Hirtenpfad wird ebenfalls, sobald es die Witterung zulässt, wieder mit der weiteren Sicherung von möglicherweise vorhandenen Bodendenkmälern begonnen, um hier Baureife im zweiten Abschnitt schaffen zu können. An dieser Stelle möchte ich noch einmal an alle Eigentümer von bebaubaren Grundstücken appellieren, sich doch Gedanken zu machen, sie an Bauwillige zu vergeben. Wir sind für jeden Bauplatz dankbar, den wir, insbesondere an junge Familien vermitteln können. Des Weiteren haben wir uns vorgenommen, das Thema „Ortskernentwicklung“ in Angriff zu nehmen. Nachdem Leerstände bei uns bislang kaum ein Thema waren, zeigt sich aktuell, dass sich das auch schnell ändern kann.

Ein Grußwort zum Beginn des Jahres kann natürlich nur einen ganz kleinen Teil des Spektrums abbilden, das zu bearbeiten ist. Deshalb noch eine Bitte am Schluss: Kommen Sie mit Ihren Ideen und Anregungen, aber auch mit Ihrer Kritik zu uns. Nur wenn wir Ihre Wünsche kennen, können wir sie auch erfüllen! Und am Besten gelingt das „Miteinander“!


Johannes Menth

1. Bürgermeister

Gaukönigshofen
stellt sich vor

Die Geschichte der Gemeinde Gaukönigshofen reicht bis in graue Vorzeit zurück, denn die fruchtbaren Böden des Gaues lockten zu allen Zeiten die Siedler an.

Bereits zur Zeit der Bandkeramiker (ca. 2000 v. Chr.) lassen sich erste Siedlungen nachweisen. Siedlungszeugnisse stammen auch aus der Bronzezeit (1800 - 1000 v. Chr.) und aus der frühen Eisenzeit, auch Hallstattzeit. Damit ist Gaukönigshofen nachweislich eine der ältesten Gemeinden im Landkreis.

Auch die Kelten, ein Volk mit sehr hoher Kultur, nutzten schon 400 Jahre vor Christus die Vorteile des fruchtbaren Bodens. Verschiedene Flurnamen, wie "Im kalten Bauern", "Im kalten Feld" oder der "Kaltenhof" erinnern noch an die Keltenzeit. Auch die "Burg", zwischen Acholshausen und Gaukönigshofen über dem Thierbach gelegen ist ein Zeugnis aus längst vergangener Zeit. War sie ursprünglich als Fliehburg erbaut, wurde sie im Laufe der Jahrhunderte zu einer mittelalterlichen Burg ausgebaut. Leider wurde sie im Bauernkrieg vollständig zerstört.

Zur Zeit der Völkerwanderung war der Gau Durchzugs- und vorübergehendes Siedlungsgebiet für germanische Völker wie der Markomannen, der Alemannen und der Thüringer. Auch von ihnen sind Siedlungsfunde nachgewiesen.