Summende Dörfer: Wie viel Lebensraum ist entstanden?

18.03.2025

Universität Würzburg und Biodiversitätszentrum Rhön benötigen Rückmeldung

Derzeit führen die Universität Würzburg und das Biodiversitätszentrum Rhön das Forschungsprojekt „Summende Dörfer“ unter Beteiligung der Öffentlichkeit durch. 20 Dörfer im Raum Main-Rhön wurden dabei motiviert, möglichst viele Maßnahmen zur Förderung von Wildbienen umzusetzen. Für das Gelingen des Forschungsprojekts müssen die Forschenden jetzt wissen, wie viel neuer Lebensraum durch die Initiativen in den jeweiligen Dörfern entstanden ist.

Ob Privatpersonen, Vereine, Schulen, Kitas oder kommunale Bauhöfe – alle, die im Rahmen des Projekts „Summende Dörfer“ wildbienenfördernde Maßnahmen umgesetzt haben, sind deshalb dazu aufgerufen, dies bei der Universität Würzburg zu melden. Privatgartenbesitzende können sich mit der Meldung ihrer wildbienenfreundlichen Umgestaltung auch für die Auszeichnung „Summender Garten“ bewerben. Um ein vollständiges Bild zu erhalten, werden jedoch auch jene um Rückmeldung gebeten, die Maßnahmen umgesetzt haben, sich aber nicht für die Gartenplakette bewerben möchten. „Die Informationen fließen in die Forschung ein und sind von entscheidender Bedeutung für den Erfolg des Projekts“, so die Projektleiterin Dr. Fabienne Maihoff.

Verlängerte Rückmeldefrist

Aufgrund der teils frostigen Temperaturen im März wird die Rückmeldefrist einmalig bis zum 30. April 2025 verlängert. Dazu sollen die entsprechenden Rückmeldeformulare auf der Webseite des Projekts (www.link2.bayern/summendedoerfer) genutzt werden.

Die Universität Würzburg und das Biodiversitätszentrum Rhön bedanken sich für die Mithilfe und die zahlreichen Initiativen zur Förderung von Wildbienen in den teilnehmenden Dörfern: Schwebenried, Erbshausen, Erlach, Essfeld, Gaukönigshofen, Geroldshausen, Greußenheim, Unterpleichfeld, Waldbrunn, Poppenroth, Langenleiten, Oberelsbach, Oberstreu, Schönau, Unterweißenbrunn, Weisbach, Wollbach, Biebelried, Castell und Windshausen.

In 20 Dörfern im Raum Main-Rhön ist im Rahmen des Projekts „Summende Dörfer“ neuer Lebensraum für Wildbienen entstanden.

(Bildquelle: LfU/Stephanie Millonig)